Das Kompetenzzentrum für innovative und gesunde Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen der Region Alb-Bodensee-Iller
1.Thementag
„Arbeit flexibilisieren: Mit Selbstorganisation und Empowerment zukunftsfähig werden“
Am 24.11.2025 fand unser erster Thementag im Forschungsprojekt KompIGA in den Räumen der Diakonie Baden in Karlsruhe statt – mit dem Fokus auf einem Thema, das nicht nur uns bewegt: Flexibilisierung der Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen.
In vielfältigen Impulsen haben wir beleuchtet, warum Flexibilität notwendig ist, wie Zeit-, Orts- und Aufgabenautonomie gelingen kann und warum New Work auch Inner Work braucht. Mit Johanna Aigner (RN) und Florian Fischer haben wir zur Selbstorganisation in hierarchisch geprägten Bereichen wie der Pflege zwischen dienender Kultur, Eigenverantwortung und den täglichen Herausforderungen der Versorgung diskutiert. Arjan Kozica und Anna Maria Wittorf haben einen Einblick in Experimentierräume als Methode der modernen Organisationsentwicklung geboten. Nicht nur die Beispiele der Hochschule Reutlingen, sondern auch die Erfahrungen der Zieglerschen aus den Use Cases im KompIGA-Projekt, die Julia Seidel präsentiert hat, haben gezeigt, wie viel Potenzial in dieser Herangehensweise steckt.
In den anschließenden Workshops ging es dann ums Erleben, Reflektieren und konkrete Praxisimpulse: 👉 Wie schaffen wir mehr Selbstorganisation? 👉 Wie sieht ein Experimentierraum in der Realität aus? 👉 Und wie gestalten wir Flexibilität nachhaltig?
Danke an alle Teilnehmenden für den offenen Austausch und die Diakonie für die Gastfreundschaft – wir freuen uns auf die nächsten Schritte im Projekt!
Programm
Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin / beim Autor / bei den Autoren.